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Warum verhalten wir uns in Teams und im Business manchmal wie strenge Eltern oder wie rebellische Kinder?

  • afigul
  • vor 4 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Die Transaktionsanalyse bietet uns einen hervorragenden Ansatz, um die Dynamiken eines Teams zu verstehen. Oft entstehen Konflikte nicht durch das, „was“ wir sagen, sondern durch den „Ich-Zustand“, aus dem heraus wir sprechen.


Wenn wir eine elterliche Haltung einnehmen, drückt sich dies durch Gestik, Blick und Tonfall aus. Im Hintergrund stehen Sätze wie „man sollte, man muss, ich weiß es besser“ und moralische Urteile. Das innere Kind des Gesprächspartners fühlt sich provoziert und reagiert emotional oder übermäßig anpassungsbereit. Die Intensität der Emotionen und die Körpersprache machen all dies deutlich wahrnehmbar. Diese Dynamik entsteht auf beiden Seiten.


So entstehen Konflikte und psychologische Spiele. Es geht nicht mehr um das Thema an sich, sondern um Emotionen

und alte Verhaltensmuster.


Der einzige Ausweg besteht darin, bewusst das Erwachsenen-Ich zu aktivieren. Es steht für die neutrale Wahrnehmung der Situation. Informationen werden angehört und integriert, die eigene Meinung abgewogen und nach Lösungs- und Entscheidungswegen gesucht.


Wenn wir von einer „Eltern-Kind“-Kommunikation zu einer „Erwachsener-Erwachsener“-Kommunikation übergehen, steigt die Produktivität und der Stress sinkt drastisch.


Genau darin besteht meine Arbeit als Business-Coach: Führungskräften und Mitarbeitern in einem Team dabei zu helfen, diese Muster zu erkennen, um gesunde, transparente und vor allem effektive Beziehungen aufzubauen.

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© Annelie Figul

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