Ist Erfolg eine Frage des richtigen Mindsets?
- afigul
- 8. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
MIndset gestaltet sich aus unserer Denkweise, den Einstellungen, Glaubenssätzen, Reflexionen, und intellektuellen Fähigkeiten bis hin zu Zieldefinitionen. Sie sind Teil unseres Erfolgs, besonders wenn sie positiv und wachstumsorientiert ausgerichtet sind.
Mit dem persönlichen Mindest wird oft in Coachings gearbeitet.
Aus meiner Erfahrung als Business-Coach wird das Mindest manchmal überbewertet, denn es erschafft nicht allein ein erfolgreiches Leben und birgt außerdem das Risiko einer losgelösten, nicht ins Ganze integrierten Erwartung oder Idealvorstellung von sich selbst.
Was brauchen wir neben einem guten Mindset?
Ich sehe menschliche und professionelle Qualitäten, denen ich eine ebenso wichtige Bedeutung gebe und die ich für mich selbst auch als Selbstreflektion nutze. Zu Beginn von Coachings geben sie mir Orientierungshilfen über das hintergründige Problem eines Kunden, einer Kundin. Ich bekomme einen Einblick über die wesentlichen Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg und erkenne schneller, wo der größte Effekt eines Coachings liegen kann.
Diese Bereiche nenne ich Skills, Aktion und Embodiment.
Unter SKILLS verstehe ich professionelle Kriterien, Struktur, Fachkompetenz, know-how, Wissensmanagement, Ki-Tools, Fortbildung, Innovation, Research, Verträge, Kommunikation. Diese sind konkret und gut definierbar.
Bei AKTION geht es um die Fähigkeit des konkreten Handelns, der Umsetzung von Ideen, Plänen und Projekten und um die Flexibilität im Managen. Vom Denken zum Realisieren. Hierzu zähle ich Management- und Führungskompetenzen und ebenso die Gestaltung von Beziehungen. Beziehung, Kooperation und Vernetzung sind unerlässlich für Erfolg. Probleme in diesem Bereich sind große Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg. Ein Coaching ist hier eine effektive Unterstützung.
Den vierten Bereich fasse ich als Embodiment zusammen. Es ist aus meiner Sicht der wichtigste für unsere jetzigen und zukünftigen Herausforderungen, aber der oft am stärksten abgewertete.
Embodiment umfasst unseren Körper und unsere körperlichen Ressourcen und spielt eine zentrale Rolle in unserer Beziehung zu uns selbst. Es geht um die Wahrnehmung von sich selbst und anderen und unserem Bewußtsein. Wie erlebe ich mich und meine Mitwelt. Wer sich und seine Bedürfnisse abwertet, kann sie schwer bei anderen wertschätzen. Der Körper ist das Zuhause unserer Gefühle und Emotionen. Durch ihn leben wir unsere Motivation und realisieren unsere Visionen. Häufig opfern wir unsere Körperlichkeit dem Mind, sitzen zu viel Zeit und ohne Bewegung. Wir behandeln ihn als Instrument für unsere Ziele.
Das geht zu Lasten der Gesundheit, unserer vitalen Präsenz und Ausdrucksstärke. Sie schwächt unsere Kreativität, die sich aus Gefühlen und Emotionen nährt. Intuition ist ohne einen belebten Körper nicht möglich.
Wie wir unsere Beziehungen leben, wie wir mit Bindung und Kontakt umgehen, das ist auch eine Frage des Embodiments. Ich stelle immer wieder fest, dass Beziehungen für Karriere vernachlässigt oder geopfert werden. Das schwächt Sie und letztendlich gefährdet es Ihre Gesundheit.
Die Zukunft eines erfolgreichen Menschen sehe ich in seiner Selbstverantwortung und der eigenen Fürsorge für sich selbst.
Sie sind der Erfolg!



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