Nicht jede Überforderung zeigt sich laut. Manche führt dazu, dass wir innerlich auf Abstand gehen und dissoziieren.
- afigul
- 19. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Viele Menschen in Verantwortung funktionieren – auch dann, wenn es innerlich längst zu viel ist.
Gerade Führungskräfte und Gründer:innen tragen oft eine hohe Last:
Dauerstress, Unsicherheit, Erwartungen, Konflikte, Entscheidungen unter Druck.
Was dabei leicht übersehen wird:
Unser System hat Grenzen.
Wenn diese überschritten werden, reagiert es nicht mit Schwäche,
sondern mit Schutz.
Eine dieser Schutzreaktionen ist Dissoziation.
Das bedeutet nicht, „nicht belastbar zu sein“.
Im Gegenteil: Es ist ein intelligenter Versuch, handlungsfähig zu bleiben.
Ein Teil von uns geht auf Distanz,
weil das Erleben im Moment zu intensiv ist.
Das zeigt sich oft subtil:
Du bleibst ruhig und sachlich, obwohl innerlich viel in Bewegung ist.
Du funktionierst, triffst Entscheidungen, gehst weiter – ohne wirklich zu spüren.
Oder du merkst, dass dein Fokus nachlässt,
dass Gespräche dich nicht mehr richtig erreichen.
Oder dein Körper meldet sich längst –
mit Erschöpfung, Unruhe oder Schlafproblemen –
und du gehst trotzdem weiter.
Kurzfristig hilft das.
Es sichert Handlungsfähigkeit.
Langfristig entsteht jedoch ein Abstand:
zu dir selbst, zu anderen, zu dem, was wirklich wichtig ist.
Der erste Schritt ist nicht, das sofort zu verändern.
Sondern es wahrzunehmen.
Nicht als Problem.
Sondern als Signal.
Ein Signal dafür, dass etwas mehr Raum braucht:
für Verarbeitung, für Klarheit, für echte Verbindung.
Gerade in Rollen mit Verantwortung ist das entscheidend.
Nicht nur für dich selbst – sondern auch für die Menschen, die du führst.
Denn Präsenz entsteht nicht durch Druck,
sondern durch Kontakt.
Die Frage ist weniger:
„Wie lange halte ich das noch durch?“
Sondern:
„Was brauche ich, um verbunden und handlungsfähig zu bleiben?“
Ist dir das schon begegnet?
Viele Menschen in Verantwortung funktionieren – auch dann, wenn es innerlich längst zu viel ist.
Gerade Führungskräfte und Gründer:innen tragen oft eine hohe Last:
Dauerstress, Unsicherheit, Erwartungen, Konflikte, Entscheidungen unter Druck.
Was dabei leicht übersehen wird:
Unser System hat Grenzen.
Wenn diese überschritten werden, reagiert es nicht mit Schwäche,
sondern mit Schutz.
Eine dieser Schutzreaktionen ist Dissoziation.
Das bedeutet nicht, „nicht belastbar zu sein“.
Im Gegenteil: Es ist ein intelligenter Versuch, handlungsfähig zu bleiben.
Ein Teil von uns geht auf Distanz,
weil das Erleben im Moment zu intensiv ist.
Das zeigt sich oft subtil:
Du bleibst ruhig und sachlich, obwohl innerlich viel in Bewegung ist.
Du funktionierst, triffst Entscheidungen, gehst weiter – ohne wirklich zu spüren.
Oder du merkst, dass dein Fokus nachlässt,
dass Gespräche dich nicht mehr richtig erreichen.
Oder dein Körper meldet sich längst –
mit Erschöpfung, Unruhe oder Schlafproblemen –
und du gehst trotzdem weiter.
Kurzfristig hilft das.
Es sichert Handlungsfähigkeit.
Langfristig entsteht jedoch ein Abstand:
zu dir selbst, zu anderen, zu dem, was wirklich wichtig ist.
Der erste Schritt ist nicht, das sofort zu verändern.
Sondern es wahrzunehmen.
Nicht als Problem.
Sondern als Signal.
Ein Signal dafür, dass etwas mehr Raum braucht:
für Verarbeitung, für Klarheit, für echte Verbindung.
Gerade in Rollen mit Verantwortung ist das entscheidend.
Nicht nur für dich selbst – sondern auch für die Menschen, die du führst.
Denn Präsenz entsteht nicht durch Druck,
sondern durch Kontakt.
Die Frage ist weniger:
„Wie lange halte ich das noch durch?“
Sondern:
„Was brauche ich, um verbunden und handlungsfähig zu bleiben?“
Ist dir das schon begegnet?




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